THEMA US-Sicherheitskontrollen: schikaniert, gefesselt, eingesperrt
Thomas Zettel, Mitarbeiter einer Grazer Autozulieferer-Firma, wollte in den USA eigentlich nur seinen Job machen. Gelandet ist er in einer kahlen, fensterlosen, ungeheizten Gefängniszelle. Nach dem vereitelten Terroranschlag auf ein US-Passagierflugzeug Ende Dezember kann jeder, der in die USA will, Opfer der rigorosen die Sicherheitsvorkehrungen werden. Im THEMA-Interview spricht Thomas Zettel über die längsten und schrecklichsten zwei Tage seines Lebens.
Thomas Zettel, Mitarbeiter einer Grazer Autozulieferer-Firma, wollte in den USA eigentlich nur seinen Job machen. Gelandet ist er in einer kahlen, fensterlosen, ungeheizten Gefängniszelle. Beim Versuch, am 11. Jänner 2010 mit einem gültigen Arbeitsvisum einzureisen, spielten sich unglaubliche Szenen ab. Stundenlang wird der 30jährige in einem dunklen Zimmer verhört. Alle persönlichen Sachen, inklusive Geld und Handy, werden ihm abgenommen, sein Körper genauestens kontrolliert. Es wird nichts Verdächtiges gefunden. „ Dann haben sie mir eine Kette um den Bauch gebunden und meine Hände mit Handschellen an dieser Kette befestigt“, schildert Thomas Zettel. Die Nacht verbringt er im Gefängnis – mit Schlafverbot, ohne Essen und Trinken, ohne die Chance, irgendjemanden zu informieren. Nach dem vereitelten Terroranschlag auf ein US-Passagierflugzeug Ende Dezember kann jeder, der in die USA will, Opfer der rigorosen die Sicherheitsvorkehrungen werden. Im THEMA-Interview mit David Krutzler spricht Thomas Zettel über die längsten und schrecklichsten zwei Tage seines Lebens.
Quelle: ORF2 Thema
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