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Technikfolgenabschätzung und Bürgerrechte

Tipp: Matrix, So,22.30 Uhr,Ö1: Schwerpunkt elektronische Gesundheitsakte:

1. Die staatl. ELGA 2. Was können private Anbieter?

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Mitschnitt der Sendung / note: Leider fehlen die ersten 10 – 12 Minuten

1. Die Idee klingt einleuchtend: Wenn unsere Krankengeschichte samt Medikation, Röntgenbildern oder Befunden von Fachärzten über das Netz abrufbar ist, lassen sich Mehrfachuntersuchungen vermeiden oder gefährliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten verhindern. Bis 2012 soll auch aus diesen Gründen ELGA – die elektronische Gesundheitsakte – in Österreich eingeführt werden. Aber die Tücken liegen wie so oft im Detail: den Vorteilen für Patienten stehen eine Reihe von Gefahren gegenüber – etwa dass Krankendaten in die falschen Hände gelangen. Welche Personalchefin würde nicht gern wissen, ob der Bewerber vor ihr gesundheitlich belastet ist.

Im Mai 2009 zum Beispiel hat ein Krimineller in Virginia die Krankheits-Daten von mehr als 8 Millionen Patienten gestohlen und damit gedroht, sie zu veröffentlichen, wenn die betroffenen Behörden nicht 10 Millionen Dollar Lösegeld zahlen.

ELGA steht also vor einer Reihe von Herausforderungen. Mariann Unterluggauer über den Diskussionsstand.

2. Während die ELGA-Gesmbh noch darüber brütet, wie der staatliche elektronische Gesundheitsakt gestaltet werden kann und soll, haben private Unternehmen schon entsprechende Produkte auf dem Markt; nach Firmenaussagen sollen sie die Funktionen der elektronischen Gesundheitsakte effizienter, besser und mehr im Interesse der Patienten und der Ärztinnen und Ärzte erfüllen. Selbst bei Google kann man seine Krankheitsbefunde und gesundheitsrelevante Daten bereits gratis speichern. Ist die privatisierte elektronische Gesundheitsakte besser als die staatlich verwaltete?

Sonja Bettel hat sich zwei der “privaten ELGAs” aus Österreich angesehen.

Quelle: Ö1 Matrix

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